Rückblick auf die 35. Mitgliederversammlung der Pro St. Johann 2016

Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sehr geehrte Mitglieder der Pro St. Johann

Am 11. Mai haben wir unsere Mitgliederversammlung im Don Pincho abgehalten. Mit 40% anwesenden Mitgliedfirmen und unseren Gästen haben wir den Teilnehmer-rekord vom letzten Jahr wieder übertroffen. Ich schliesse daraus, dass wir mit unseren Aktivitäten auf dem richtigen Kurs sind. 

Neben der Abwicklung der Standardtraktanden haben Sie unsere Statuten-Modernisierung bewilligt - dafür danke ich Ihnen. Mit diesem update - so bin ich überzeugt - werden wir die positive Entwicklung unserer Vereinigung fortsetzen. 

Der „Rhein-Blick“ und die kulinarisch hochstehende und aufmerksame Bewirtung durch José Antonio Mon haben dazu beigetragen, dass die Veranstaltung allen Mitgliedern und Gästen in bester Erinnerung bleiben wird. 

Bei meinen Vorstandskollegen bedanke ich mich für die angenehme und effiziente Zusammenarbeit und die Bereitschaft, weiterhin zur Verfügung zu stehen. 

Bei der Verdankung der Einsätze unserer Mitglieder ist mir die Erwähnung der elektrischen Installationen für die Beleuchtung der Krippe entgangen, welche unser Mitglied, Morisset & Partner GmbH, nicht nur spontan und kompetent ausgeführt sondern auch gesponsert hat; diese grosszügige Unterstützung sei an dieser Stelle herzlich verdankt. 

Ihnen, geschätzte UnternehmerInnen, wünsche ich für’s 2016 Erfolg und Gesundheit. 

Mit freundlichen Grüssen

Pro St. Johann 

Christoph Tanner, Präsident

christoph.tanner@prostjohann.ch

RR-Wahlen 2016: Wirtschaftsverbände unterstützen das bürgerliche Viererticket

Medienmitteilung vom 7. März 2016

 

Der Arbeitgeberverband Basel, der Gewerbeverband Basel-Stadt und die Handelskammer beider Basel unterstützen das bürgerliche Viererticket für die Regierungsratswahlen im Kanton Basel-Stadt vom 23. Oktober 2016. Das Ziel ist eine bürgerliche Mehrheit im Regierungsrat, die mit einer wirtschaftsfreundlicheren Politik den Wohlstand der Bevölkerung sichert.

 

RR-Wahlen 2016: Wirtschaftsverbände unterstützen das bürgerliche Viererticket

Das bürgerliche Viererticket: Conradin Cramer, Baschi Dürr, Lukas Engelberger und Lorenz Nägelin. (Foto B.Dürr)

 

Mit grosser Freude haben der Arbeitgeberverband Basel, der Gewerbeverband Basel-Stadt und die  Handelskammer beider Basel das Zustandekommen des bürgerlichen Vierertickets zur Kenntnis genommen. Angesichts des gemeinsamen Ziels einer bürgerlichen Mehrheit im Kanton Basel-Stadt, ist dies der einzig richtige Weg. Barbara Gutzwiller, Direktorin des Arbeitgeberverbands Basel begrüsst den Entscheid der bürgerlichen Parteien: «Das Ziel einer bürgerlichen Mehrheit im Regierungsrat Basel-Stadt können wir nur erreichen, wenn wir alle zusammen arbeiten. Mit dem gemeinsamen Viererticket macht das Engagement der Wirtschaftsverbände Sinn.»

 

Geschlossenes Auftreten erforderlich

Die drei Wirtschaftsverbände blicken mit grosser Zuversicht in den anstehenden Wahlkampf. Die bürgerlichen Parteien haben vier äusserst erfahrene und gewinnende Persönlichkeiten für die Regierungsratswahlen nominiert. Entscheidend ist jetzt, dass sich das bürgerliche Basel vereint und mit voller Kraft für das Viererticket einsetzt. Gabriel Barell, Direktor des Gewerbeverbands Basel-Stadt, bringt es auf den Punkt: «Ein geschlossenes Auftreten der bürgerlichen Parteien in einer gemeinsamen überparteilichen Kampagne ist die Voraussetzung für die Unterstützung durch die drei Wirtschaftsverbände.»

 

Basel braucht eine wirtschaftsfreundlichere Politik

Die drei Wirtschaftsverbände versprechen sich von einer bürgerlichen Mehrheit im Regierungsrat eine besser auf die Bedürfnisse der Wirtschaft und damit den Wohlstandserhalt der Einwohnerinnen und Einwohner ausgerichtete Politik. Franz Saladin, Direktor der Handelskammer beider Basel, betont, dass es gerade in politisch anspruchsvollen Zeiten noch wichtiger ist, die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu unterstützen: «Die Wirtschaft ist die Triebfeder einer nachhaltigen Entwicklung. Eine wirtschaftsfreundliche Politik einer bürgerlichen Regierung hilft, den Wohlstand aller Einwohnerinnen und Einwohner in Basel-Stadt zu sichern.»

Dr. Franz A. Saladin
Direktor
f.saladin@hkbb.ch
T +41 61 270 60 70

 

Basel erneuerbar und Revision Energiegesetz

Die Initiative «Basel erneuerbar» verlangt, dass ab 2050 sämtliche Energieanwendungen auf Kantonsgebiet vollständig mit erneuerbaren Energieträgern betrieben werden sollen. Darunter fallen nicht nur alle Haushalte und Betriebe, welche mit Strom versorgt werden müssen, sondern auch alle Transportmittel.

Die geplante radikale Revision des kantonalen Energiegesetzes sieht in Zukunft eine Stromversorgung zu 100 % erneuerbar vor. Auch in der Wärmeversorgung muss der Anteil fossiler Energie(träger) gesenkt werden, sowie eine Energieverbrauchsoptimierung in Industrie & Gewerbe stattfinden. Dabei gilt die Vorbildfunktion der kantonalen Verwaltung. Mit einer Vielzahl von neuen Auflagen und Verordnungen schiesst der Regierungsrat mit seinem Vorschlag weit über das Ziel hinaus und schafft ein neues Bürokratiemonster.

Hinzu kommt, dass das Parlament auf nationaler Ebene die Energiestrategie 2050 noch bei Weitem nicht zu Ende debattiert hat. Statt abzuwarten, was dies für die kantonale Gesetzgebung mit sich bringen wird, prescht die Basler Regierung im eiligen Gehorsam voraus. Der Gewerbeverband Basel-Stadt setzt sich stark für unbürokratische und schlanke Gesetze ein, die zudem keine Mehrbelastung für das Basler Gewerbe herbeiführen. Aus diesem Grund wird er sowohl die Initiative «Basel erneuerbar» als auch den vorliegenden Gegenvorschlag bekämpfen.

Der regierungsrätliche Gegenvorschlag zur Initiative «Basel erneuerbar» ist nun in der Umwelt-, Verkehr und Energiekommission des Grossen Rates. Dieser wird noch in diesem Jahr über die Details beraten und in seinem Bericht die eigenen Vorschläge ins Plenum einbringen.

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Es braucht einen öffentlich einsehbaren Gebührenkatalog

03.03.2016

Im März beschäftigt sich der Grosse Rat erneut mit der Forderung nach einem öffentlich einsehbaren Gebührenkatalog. Die Regierung lehnt die Motion von CVP-Grossrat Remo Gallacchi ab und verweist auf eine verwaltungsinterne Gebührendatenbank, die bis Ende 2016 erstellt werden soll. Diese schafft aber weder die nötige Transparenz noch einen Anreiz, die Gebühren möglichst tief zu halten.Der Gewerbeverband Basel-Stadt empfiehlt deshalb dringend, die Motion Gallacchi zu überweisen.

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Durchbruch bei der Rechtssicherheit im Secteur Suisse des EuroAirport

23.01.2016
 
Die Würfel sind gefallen. Frankreich und die Schweiz vereinbaren in einer gemeinsamen Erklärung die Eckpunkte eines Abkommens zu den Steuerfragen am EuroAirport. Das geschnürte Paket regelt die Mehrwertsteuer, die Unternehmenssteuern, die Airline-Taxen und die Besteuerung des EuroAirports selbst. Die von den Mitgliedern der Koordinationsplattform Secteur Suisse EAP der Handelskammer beider Basel seit langem geforderte Rechtssicherheit wird damit ermöglicht. Die Freude ist gross und die Erklärung wird vollumfänglich unterstützt. Der Esprit binational am EuroAirport erfährt heute eine Renaissance.

 

Als Paket zum Abschluss

 

Bereits im Jahr 2012 als für das Arbeitsrechtdossier zwischen Frankreich und der Schweiz ein Accord de Méthode social abgeschlossen werden konnte, war klar, dass dies nur die eine Seite der Medaille sein würde. Die Frage der Besteuerung der Unternehmen im Secteur Suisse EAP und die Besteuerung des EuroAirport selbst, waren noch nicht geklärt. Jetzt ist es soweit. Nach jahrelangem Verhandeln haben sich die Regierungen Frankreichs und der Schweiz auf eine auch für die Unternehmen akzeptable und praktikable Lösung im Sinne eines Gesamtpakets geeinigt.

  

Akzeptabel und praktikabel für Unternehmen

 

Für die Unternehmen im Secteur Suisse soll die schweizerische Mehrwertsteuer gelten. Zudem sieht die Einigung vor, dass die Unternehmen die französische Unternehmenssteuer bezahlen, aber keine französischen Lokalsteuern anfallen. Die Schweizerische Rechnungslegung wird akzeptiert und die Betriebsstättenausscheidung wird durch den Kanton Basel-Stadt bestätigt. Die Steuerbelastung für die Unternehmen bleibt damit akzeptabel und der administrative Aufwand praktikabel. Auch für die Fluggesellschaften wird die bereits im Frühjahr 2015 getroffene Lösung in Sachen Kompensation des Aufwands der französischen Flugaufsichtsbehörde bestätigt.
 

 

Die zehn Bundesgesetze (Stand: 1.1.2016)

KMU Ratgeber

Beitragssätze 2016

In der Schweiz besteht ein engmaschiges Netz, das den hier lebenden und arbeitenden Menschen und ihren Angehörigen einen weitreichenden finanziellen Schutz vor nicht individuell bewältigbaren Risiken bietet. Zu viel Schutz, meinen die einen, zu wenig, meinen die andern. So ist die Weiterentwicklung des Sozialversicherungssystems und die Anpassung an neue Herausforderungen stets eine Gratwanderung zwischen dem Wünschbaren und dem Machbaren.

Immerhin, das heute bestehende System der sozialen Sicherheit bietet im internationalen Vergleich einen guten Schutz: Von den Kosten der Geburt über den Berufsunfall bis zum Tod werden von der Sozialversicherung wesentliche Leistungen bezahlt. Hier ein Überblick, was die einzelnen Sozialversicherungen beinhalten.

 

Bedeutung der einzelnen Sozialversicherungen für KMU

Die einzelnen Sozialversicherungen sind von unterschiedlicher Bedeutung für KMU. Je nachdem, ob eine Person selbstständig erwerbend ist oder im Anstellungsverhältnis steht, ergeben sich grosse Unterschiede in nahezu allen Gebieten der Sozialversicherungen.
Für alle KMU von grosser Bedeutung zu wissen ist, welche Pflichten sie gegenüber den einzelnen Sozialversicherungen haben und welche Rechte sie und ihre Angestellten in Anspruch nehmen können. Es ist notwendig zu wissen, wo ein Obligatorium besteht, das erfüllt werden muss, und wo für eine freiwillige Lösung Raum offen ist.

Dabei spielt die Frage eine grosse Rolle, in welchem Status eine Person arbeitet: Ist sie selbstständig und wird auf eigene Rechnung gearbeitet? Oder steht jemand in einem Anstellungsverhältnis? Je nachdem ergeben sich für die einzelnen Sozialversicherungen unterschiedliche Konsequenzen.

In der Schweiz geniessen Personen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, einen guten Sozialversicherungsschutz. Wer im Betrieb also Angestellte hat, kann sicher sein, dass für diese und ihre Angehörigen bei Unfall, Krankheit, Arbeitslosigkeit und auch nach Erreichen des Pensionierungsalters vorgesorgt ist. Anders sieht es bei den Selbstständigerwerbenden aus. Ihnen wird viel Eigenverantwortung überlassen. Gerade für Führungspersonen in KMU besteht punkto Versicherungsschutz ein Risiko. Deshalb ist es notwendig, dass auch Selbstständigerwerbende ihre Versicherungssituation genau kennen und nicht vergessen, dort individuell vorzusorgen, wo kein Schutz durch eine obligatorische Versicherung besteht.

Wie ist vorzugehen? Am einfachsten haben es Selbstständigerwerbende. Hier genügt eine Anmeldung bei der zuständigen Ausgleichskasse der AHV/IV/EO. Aber entsprechend gering ist auch der Anspruch gegenüber der Sozialversicherung.

Besteht jedoch ein Arbeitsverhältnis, was auch dann der Fall ist, wenn jemand die eigene AG oder GmbH gründet, sieht die Sache anders aus. Hier arbeitet die Person, obwohl ihr eigentlich der Betrieb gehört, im Anstellungsverhältnis. In der Sozialversicherung bedeutet dies, dass die Person als unselbstständig erwerbend gilt. 

Nicht Gegenstand der Sozialversicherung ist die Taggeldzahlung bei Krankheit (Versicherungsleistungen). Bestehen Arbeitsverhältnisse, schreibt das Gesetz eine Lohnfortzahlung vor. Der Arbeitgebende kann diese Verpflichtung abdecken, indem er für sein Personal eine Taggeldversicherung abschliesst.

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Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV)

Gewerbeverband freut sich über Meinungsumschwung des Regierungsrats

15.12.2015

Der Gewerbeverband Basel-Stadt ist erfreut, dass der Regierungsrat auf die Unterstellung von privaten Bauprojekten mit massgeblichen öffentlichen Finanzierungsbeiträgen unter das Beschaffungsrecht verzichten will.Damit vollzieht der Regierungsrat einen Kurswechsel. 2014 schlug er im Rahmen der öffentlichen Vernehmlassung noch eine «ad-hoc-Unterstellung» vor.

Der Regierungsrat hat heute bekannt gegeben, dass er dem Grossen Rat beantragt, den Anzug Heidi Mück und Konsorten «zur Änderung des Beschaffungsgesetzes: Senkung des Anteils der öffentlichen Hand für die Unterstellung unter das Gesetz» als erledigt abzuschreiben. Somit verzichtet der Regierungsrat darauf, dem Grossen Rat die Kompetenz zu erteilen, private Bauprojekte mit massgeblichen öffentlichen Finanzierungsbeiträgen dem Beschaffungsrecht unterstellen zu können. Der Regierungsrat lehnt die geforderte tiefere Untergrenze ab, da sich die geltende 50-Prozent-Quote bewährt habe.

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Pro St. Johann
Medienmitteilung vom 06.11.2015      (PDF)

 

Strasseninitiative – verkappte Ausrottung von Gewerbe und Industrie

Die Strasseninitiative ist überflüssig und gefährlich. Der Gegenvorschlag der Regierung ist in Wahrheit ein Mitvorschlag, soll doch lediglich der völlig unrealistische Zeitrahmen der Initiative von 5 auf 7 Jahre verlängert und die weitere Kastrierung der Hauptverkehrsachsen zugelassen werden. Wer eine Geister-Stadt am Rheinknie verhindern will, quittiert sowohl Initiative als auch Gegenvorschlag mit einem doppelten NEIN !

Die Basler Verkehrspolitik ist im kantonalen Richtplan mit den Zielen Erreichbarkeit, Lebensqualität, Verkehrssicherheit und Kosteneffizienz verankert. Die Realisierung dieser Ziele wird schrittweise und finanziell verkraftbar umgesetzt. Sie berücksichtigt die bedarfsgerechte Mobilität in der Stadt und der Region mit urbaner Lebensqualität unter Wahrung wirtschaftlicher Standortattraktivität.

Die Verkehrsberuhigung in Wohnquartieren, die Leistungsfähigkeit der Hauptverkehrsachsen für Autos, der Ausbau des öffentlichen Verkehrs wie grenzüberquerendende Tramlinien, und des Langsamverkehrs.

Dieses Gesamtpakt berücksichtigt in ausgewogener Weise die Ansprüche aller – nicht nur der egoistischen und fundamentalistischen Ansprüche der Initianten der Strasseninitiative. Diese verfolgen Ziele wie die Verbannung system-relevanter Wirtschaftsbereiche wie etwa der Pharma-Industrie aus Basel, und die Selbstversorgung auf den Ruinenfeldern Basels nach dem Exodus eines Grossteils der Bevölkerung mangels Arbeitsplätzen.

Diese Ziele wollen sie erreichen, indem sie das im Richtplan auf 20 Jahre angesetzte Verkehrsreduktionsziel unrealistischer Weise in 5 Jahren erreichen und zusätzliche, gravierende Einschränkungen des motorisierten Individualverkehrs (MIV) fest-schreiben wollen. Die damit verbundene fahrlässige Gefährdung unserer Wirtschaft – insbesondre der lokalen KMU würde sich manifestieren durch eine weitere Isolierung unserer Geschäftsdomizile von unserer Kundschaft, der drastischen Erosion der Finanzkraft unseres Stadtstaates für seine zukünftigen, überlebenswichtigen Investitionen sowie der unsinnigen Wertvernichtung bestehender Infrastruktur. Das auch die Umwelt durch solche Massnahmen zusätzlich belastet würde wie zum Beispiel durch vermehrte Verkehrsstaus infolge Fahrbahnverengungen, erhöhter Emissionen der Fahrzeuge durch ineffizienten Betrieb bei Geschwindigkeiten von 20 bis 30 km/h auf Hauptverkehrsachsen sowie vermehrtem Suchverkehr infolge weiterer drastischer Parkplatzreduktionen, nehmen die Initianten in Kauf.

Die Strategie und Taktik der Initianten ist ebenso transparent wie altbekannt  –  bestehende Strukturen zerstören um im anschliessenden Chaos die eigene Machtstruktur zu festigen. Unter dem Deckmantel der Sicherheit des Langsamverkehrs und der Priorisierung des öffentlichen Verkehrs soll der einseitigen und teuren Bevorzugung des Veloverkehrs Vorschub geleistet werden.

Lösungen mit Augenmass statt fundamentalistischer Ideologie enthalten in dieser Angelegenheit Elemente wie Separation der Verkehrswege unterschiedlicher Fahrzeugarten anstelle von „velogerechten“ Hauptverkehrsachsen (im Richtplan enthalten), Vermeidung von Suchverkehr durch vernünftiges Parkplatzangebot (im Richtplan enthalten), Förderung der Eigenverantwortung auch bei der Wahl des Verkehrsmittels statt staatlichem Diktat (Prozess im Gange), schrittweise und dadurch finanzierbare Umsetzung sinnvoller Einzelmassnahmen (im Rahmen Gesetzgebung zur Erhaltung der Strasseninfrastruktur bereits enthalten, § 13 USG).  

Die (welt)politische Vergangenheit und Gegenwart hat immer wieder gezeigt, dass Haltungen die auf dem Axiom eigener Vollkommenheit oder dem Anspruch auf Privilegien beruhen, niemals nachhaltige und demokratische Strukturen hervorgebracht oder erhalten haben; sie widersprechen den Grundwerten unserer Gesellschaft diametral.

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Weitere Auskünfte:
Christoph Tanner
Präsident der Pro St. Johann
T +41 (0)61 385 66 91
F +41 (0)61 385 66 92
______________________________________________________________________
 
Pro St. Johann
Postfach 207, 4013 Basel 13
T +41 (0)61 385 66 91, F +41 (0)61 385 66 92

Neubau Naturhistorisches Museum und Staatsarchiv Basel-Stadt

Bau- und Verkehrsdepartement, Städtebau&Architektur, Hochbauamt
Medienmitteilung vom 19.08.2015 (14:30)
Neubau Naturhistorisches Museum und Staatsarchiv Basel-Stadt
Anonymer Projektwettbewerb im selektiven Verfahren für Generalplanerteams

Das Architekturbüro EM2N I Mathias Müller I Daniel Niggli I Architekten AG aus Zürich gewinnt mit seinem Team den Wettbewerb für den Neubau des Naturhistorischen Museums Basel und des Staatsarchivs Basel-Stadt. Für die beiden traditionsreichen Basler Kulturinstitutionen ist der Wettbewerb ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung neuer zukunftsorientierter Nutzungskonzepte.

Der Projektwettbewerb um einen Neubau für das Naturhistorische Museum Basel (NMB) und das Staatsarchiv Basel-Stadt (StABS) an der Entenweidstrasse beim Bahnhof St. Johann / Vogesenplatz ist entschieden: Das Preisgericht hat das Projekt „ZASAMANE“ der Zürcher Architekten EM2N ausgewählt und zur Weiterbearbeitung empfohlen.

Das Siegerprojekt überzeugte die Jury unter dem Vorsitz von Thomas Blanckarts, Leiter Hochbauamt, durch seine klare städtebauliche Setzung und die einfache Gliederung des langgestreckten Baukörpers. Es gelingt dem Projekt durch die gewählte Kubatur, Materialisierung und Fassade an der Bruchstelle zwischen Quartier und Bahninfrastruktur gleichzeitig einen urbanen und industriellen Ausdruck zu erzeugen. Die interne Organisation des Gebäudes berücksichtigt die funktionalen Bedürfnisse der beiden Institutionen auf ideale Weise. Sie ermöglicht die eindeutige räumliche Zuordnung der beiden Nutzungen in einem Gebäude, welche wirkungsvoll über die Fassade nach aussen transportiert werden. Dem Siegerprojekt gelingt es, die gemeinsamen und die spezifischen Bereiche der beiden Institutionen klar zu entflechten und so Synergien zu ermöglichen.

Für die beiden traditionsreichen Basler Kulturinstitutionen ist der Entscheid des Wettbewerbs ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung neuer zukunftsorientierter Nutzungskonzepte und der Befreiung von aktuell bestehenden räumlichen, betrieblichen und strukturellen Einschränkungen.

Ein gemeinsamer Standort für zwei traditionsreiche Basler Kulturinstitutionen Das Naturhistorische Museum Basel und das Staatsarchiv Basel-Stadt sind zwei wichtige kulturelle Institutionen mit langer Tradition, deren Sammlungen und Archive für die Region Basel sowie über diese hinaus herausragende Bedeutung haben. Sie stellen der Bevölkerung ein historisches und naturwissenschaftliches Wissen zur Verfügung und bilden das regionale Gedächtnis von Natur- und Kulturgeschichte.

Mit einem Neubau und der Konzentration der beiden Institutionen an einem Standort soll die Chance ergriffen werden, einen zukunftsgerichteten öffentlichen Kulturkomplex mit zwei sich ergänzenden Identitäten und überregionaler Ausstrahlungskraft zu schaffen.

Neue Impulse für das St. Johann Der aufstrebenden Entwicklung des Stadtquartiers St. Johann soll der Neubau mit seinen publikumswirksamen Kulturinstitutionen weitere positive Impulse geben. Das Siegerprojekt schafft mit einer grosszügigen, zentralen Eingangshalle einen urbanen Ort, welcher zum Austausch zwischen Archiv, Museum und Quartier einlädt und auch unabhängig von den Institutionen öffentlich genutzt werden könnte. Zudem vermögen das verglaste Dachgeschoss des Staatsarchivs und die Turmkrone mit dem Potential für eine öffentliche Bar eine stadträumliche Signalwirkung zu erzeugen.

Wettbewerbsverfahren mit internationalem Teilnehmerkreis 125 internationale Generalplanerteams, bestehend aus Fachleuten der Bereiche Architektur, Gesamtleitung / Projektmanagement, Bauingenieurwesen und Gebäudetechnik / Energie hatten sich zur Teilnahme am Projektwettbewerb beworben, 22 Teams wurden durch die Jury ausgewählt und eingeladen. Die Ende 2014 eingereichten 21 Projektbeiträge zeigen mit grosser Qualität ein weites Spektrum und vielfältige Lösungsansätze für die hochkomplexe Aufgabe auf.

Das Preisgericht entschied nach sorgfältigem Abwägen, die im Wettbewerbsprogramm formulierte Option einer anonymen, separat entschädigten Überarbeitungsrunde der vielversprechendsten Beiträge einzulösen. Die Teams der Projekte „PERIWINKLE“ und „ZASAMANE“ wurden hierzu eingeladen und mittels individueller Anforderungskataloge über die zu überarbeitenden Belange informiert. Aufgrund von städtebaulichen, architektonischen, funktionalen, betrieblichen, energetischen und wirtschaftlichen Kriterien wurde das Projekt „ZASAMANE“ mit grosser Mehrheit auf den ersten Rang gesetzt und zur Weiterbearbeitung und Ausführung empfohlen.

Ausblick Es ist vorgesehen, unmittelbar im Anschluss an den Wettbewerb mit dem siegreichen Team der Architekten EM2N in die Vorprojektphase zu starten. Die Realisierung ist ab 2018 geplant, vorbehaltlich der Bewilligung des Baukredits durch den Grossen Rat. Bei reibungslosem Ablauf des Bewilligungs-, Planungs- und Realisierungsverfahrens kann 2021 mit dem Abschluss der Bauarbeiten und nach individuellen Einrichtungsphasen ca. 2022/ 23 mit der Eröffnung von Staatsarchiv und Museum gerechnet werden. Das Siegerprojekt weist eine Geschossfläche von rund 35‘500 m2 auf. Das Kostendach für das Gesamtprojekt ist durch den Regierungsrat 2013 auf 190 Mio. Franken festgelegt worden.

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Weitere Auskünfte:

Thomas Blanckarts,
Leiter Hochbauamt,
Tel. +41 61 267 91 72,
E-Mail: thomas.blanckarts@bs.ch

Philippe Bischof,
Leiter Abteilung Kultur,
Tel. +41 61 267 84 23,
E-Mail: philippe.bischof@bs.ch

Hinweise:

Die Wettbewerbsergebnisse sind vom 20. August bis zum 13. September im Naturhistorischen Museum ausgestellt. Öffnungszeiten jeweils dienstags bis sonntags, von 10 – 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Jurybericht und die Visualisierungen des Siegerprojekts sind ab Mittwoch, 19. August, abrufbar unter www.hochbauamt.bs.ch/wettbewerbe.

Dateianhänge:
Projektbeschrieb "ZASAMANE" (210_preview_de.pdf, 1.7 mb)

Bau- und Verkehrsdepartement
Muensterplatz 11, CH-4001 Basel, Switzerland
Tel. +41 61 267 91 52 Fax +41 61 267 91 50

IWB Newsletter Bauabschnitt Nummer 5

http://www.iwb.ch/media/Projekte/Dokumente/iwb_volta_newsletter_absch5_.pdf

Unser Beitrag in diesem Newsletter:

Gewerbevereinigung Pro St. Johann

Im Quartier St. Johann gibt es neben international bekannten Unternehmen auch eine grosse Vielfalt an bedeutenden regionalen Betrieben und Institutionen. Dienstleistungen werden nahe an der Kundschaft erbracht. Viele dieser Betriebe sind seit über 33 Jahren im «Pro St. Johann», dem Verband der Wirtschaftsakteure in Grossbasel-West, zusammengeschlossen. Der Verband leistet einen grossen Beitrag zum Erhalt einer soliden Basis für die Firmen. An der Jahresversammlung 2015 zeigte sich die enorme Palette an Branchen durch die zahlreichen Teilnehmenden. Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen.

Neuer CEO ab Oktober 2015 im UKBB

Medienmitteilungen  (Link zum UKBB)

24.03.2015

lic. iur. Marco Fischer zum neuen CEO des UKBB gewählt

Anlässlich seiner Sitzung vom 23. März 2015 hat der Verwaltungsrat des UKBB einstimmig lic. iur. Marco Fischer zum neuen CEO des Basler Kinderspitals gewählt. Der 47-Jährige ist seit 2004 Vorsitzender der Spitalleitung des Ostschweizer Kinderspitals und tritt am 1. Oktober 2015 die Nachfolge von Dr. med. Conrad E. Müller an.

Marco Fischer ist in St. Gallen aufgewachsen und hat dort Jurisprudenz und BWL studiert. Nach dem Abschluss bildete er sich zum Controller und zum Assessor nach EFQM weiter. Zusätzlich absolvierte Marco Fischer eine zweijährige Masterausbildung am Management-Zentrum St. Gallen.

Fischer war in seinen ersten Berufsjahren im Personal-Bereich der EMPA tätig. Von 1999 bis 2001 leitete er den Zentralen Dienst im Generalsekretariat des Volkswirtschaftsdepartements des Kantons St. Gallen. 2001 wurde er zum stellvertretenden Verwaltungsdirektor, Personalleiter und Leiter der Qualitätskommission bei den Kantonalen Psychiatrischen Diensten St. Gallen (Sektor Nord) berufen.
Seit 2004 ist Fischer Vorsitzender der Spitalleitung des Ostschweizer Kinderspitals und Geschäftsleiter des Kinderschutzzentrums St. Gallen. Fischer lebt in Arbon und ist Vater von drei Kindern.

Branchenspezialist mit ausgewiesener Erfahrung
Der Verwaltungsrat des UKBB holt mit Marco Fischer einen CEO an die Spitze des UKBB, der langjährige Branchenkenntnisse aus der Kindermedizin und Erfahrungen im Führen eines Kinderspitals mitbringt. Als CEO möchte Fischer die hervorragende Positionierung des UKBB als Kompetenzzentrum mit nationaler und internationaler Ausstrahlung weiter verstärken. Zudem wird er sich dafür einsetzen, dass die Kindermedizin in den Tarifsystemen sachgerecht abgebildet wird, um so eine Basis für die langfristig korrekte Finanzierung des Spitals zu sichern. Die bereits heute gelebte Kultur der Interdisziplinarität und das Zusammenwirken von Lehre, Forschung und Klinik zum Wohle der Kinder und Jugendlichen möchte er fortführen und vertiefen.

Die Ausschreibung für das Gewerbeareal Neudorfstrasse geht in die zweite Phase

Regierungsrat
Medienmitteilung vom 01.07.2014 (14:00)
 
Die erste Phase der Ausschreibung für das Gewerbeareal Neudorfstrasse hat gezeigt, dass im Kanton Basel-Stadt ein Bedarf an Gewerbeflächen besteht, aber der erforderliche Zusammenschluss der Gewerbetreibenden für eine gemeinsame Investition nicht zustande kam. In der zweiten Phase werden nun Projektentwickler zur Realisierung des geplanten „Gewerbehauses“ angesprochen

Im Juni 2013 hatte der Regierungsrat entschieden, das Gewerbeareal an der Neudorfstrasse zur Abgabe im Baurecht auszuschreiben. Auf dem Areal Neudorfstrasse soll im Sinne der Verdichtung und des haushälterischen Umgangs mit dem Boden ein mehrgeschossiges Gebäude als Gewerbepark erstellt werden. Das Ziel war, in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverband Basel-Stadt die zukünftige Nutzung des Areals auf die Bedürfnisse der Gewerbeunternehmen abzustimmen und den Gewerbetreibenden die Möglichkeit zu geben, die Planung und Realisierung des Gebäudes selbst zu bestimmen. Gewerbetreibende sollten sich zusammenschliessen und als Investoren für ein „Gewerbehaus“ auftreten. Dieses Vorhaben, dass mehrere Unternehmen das Projekt gemeinsam verwirklichen, erwies sich nach Ablauf der Eingabefrist als nicht realisierbar.

Der Ausschreibungsprozess geht nun in die zweite Phase. Der Kanton lädt ausgewählte Projektentwickler zur Abgabe einer Offerte für das Gewerbehaus ein. Während der ersten Phase haben die Gewebetreibenden das Bedürfnis nach Gewerbeflächen klar zum Ausdruck gebracht, auch diverse Mietinteressenten haben ihr Interesse gemeldet. Ein Projektentwickler oder Investor kann nun die verschiedenen Angebote zusammenführen und das Projekt realisieren. Der Gewerbeverband Basel-Stadt unterstützt dieses Vorgehen und nimmt in dieser zweiten Ausschreibungsphase selbst Einsitz im Beurteilungsgremium.

 

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Weitere Auskünfte:

Dr. Rolf Borner, Tel. +41 61 267 99 68
Leiter Portfoliomanagement
Immobilien Basel-Stadt

David Weber, Tel. +41 79 545 18 38
Leiter Kommunikation und PR
Gewerbeverband Basel-Stadt

Staatskanzlei, Abteilung Kommunikation

Offener Brief an den Regierungsrat - Unbewilligte Demonstration vom 8. November 2014 durch das St. Johann-Quartier

Antwortschreiben des Regierungsrates als Download

 

Basel, 19.11.2014      Download des Briefes

 
Sehr geehrte Frau Regierungsrätin
Sehr geehrte Herren Regierungsräte
 
An seiner letzten Sitzung vom 13. November 2014 hat der Vorstand der Pro St. Johann beschlossen, Ihnen die Folgen oben erwähnten Ereignisses für die Wirtschaftsakteure in unserem Quartier sowie die sich daraus ergebenden Fragen und dringenden Anliegen zu unterbreiten.
 
Die Vereinigung der Wirtschaftsakteure in Grossbasel-West, die Pro St. Johann, verurteilt die Aktion aufs Schärfste. Sie stellt fest, dass die Initianten vorsätzlich massive Sachbeschädigung geplant und ausgeführt sowie die Gefährdung von Menschen durch Eskalation im Falle von Gegenmassnahmen seitens der Ordnungsdienste grobfahrlässig in Kauf genommen haben.
 
Beim Versuch, die Botschaft der Schadensverursacher zu entdecken, stösst man auf deren Website allerdings lediglich auf total divergierende Ansätze, deren einziger gemeinsamer Nenner im Niederreissen aller Errungenschaften der Zivilisation zu bestehen scheint; einen Plan für die Strategie „danach“ findet sich nicht. Angesichts dieser Tatsache kann nicht das geringste Verständnis für das Vorgehen der Initianten erwartet werden. Gegen inhaltlich bedeutsame und demokratiekompatible Forderungen, wie zum Beispiel günstigem, nicht jedoch kostenlosem Wohnraum, welche zum Beispiel mit bewilligten und gewaltfreien Demonstrationen vorgebracht würden, hätte auch die Pro St. Johann nichts einzuwenden.
 
Unsere Recherche (beiliegende Bilddokumentation) hat ergeben, dass zahlreiche private und staatliche Liegenschaften verschandelt wurden. Nebst dem materiellen Schaden wie Reinigung oder Neuerstellung der Fassadenoberflächen entstehen den Betroffenen auch immense indirekte und immaterielle Schäden wie Energie- und Resourcenverschleiss zur Wiederherstellung und emotionalen Verarbeitung der Verletzungen des Eigentumsschutzes.
 
Die in den vergangenen beiden Jahrzehnten auf der Grundlage der Quartier- und Konsenskonferenzen in den Aktionsplan Stadtentwicklung mündenden und anschliessend Schritt für Schritt realisierten Aufwertungsmassnahmen unseres und des anderen betroffenen Quartiers wurden teilweise wieder zunichte gemacht. Der doppelte Schaden umfasst die mit Steuergeldern sowie die von zahlreichen privaten Liegenschafts- und Geschäftseigentümern getätigten Investitionen.
 
Der Wiederherstellungsaufwand dürfte bei einigen unserer Mitglieder die finanziellen und psychischen Kräfte übersteigen. Ohne Unterstützung des Kantons würden die täglich sichtbaren Zeichen blinder Zerstörungswut über Jahre sichtbar bleiben und das Image des St. Johann wieder in das „Schärbeviertel-Zeitalter“ zurück versetzen.
 
Wir danken allen Einsatzkräften, für die erfolgreichen Teilsperrungen von Strassen und die Vermeidung einer weiteren Eskalation. Zugleich stellen wir fest, dass die Basler Polizei nicht dafür gerüstet zu sein scheint, derartige Ereignisse zu verhindern. Die Argumentation, keine Hinweise auf das Ereignis gehabt zu haben, können und wollen wir nicht mehr akzeptieren. Analog zu zeitlich und räumlich bekannten Anlässen, wie z.B. der OSZE-Konferenz, welche ein generalstabsmässig geplantes Sicherheitsdispositiv erhalten, ist der „räumlich und zeitlich verteilten Bedrohung“, wie sie in der Form von Demos auftreten, mit gleicher Aufmerksamkeit und Härte zu begegnen, um unsere demokratische  Gesellschaftsordnung zu erhalten. Die systematische und professionelle Wahrnehmung massiert auftretender Aufrufe zu unbewilligten Demonstrationen und anderen Gewalttätigkeiten über elektronische Kommunikationsmittel erlauben die Vermeidung der Überraschung; die Technologie hiefür ist verfügbar.
 
Die Frustration des Gewerbes steigt angesichts der Sandwich-Situation zwischen laufend zunehmenden administrativen, verkehrs- und energiepolitischen Massnahmen einerseits und mangelhaftem Schutz gegen Gewalt andererseits. Der gesellschaftlich beklagte Verlust des für unsere Demokratie und Wirtschaftssystems überlebensnotwendigen Mittelstandes widerspiegelt sich in der Inkaufnahme des zwischen zwei Fronten demnächst total aufgeriebenen Gewerbes.
 
Die hinlänglich bekannte Tatsache, dass dieser Mittelstand massgeblich aus KMU besteht, welcher den Grossteil unserer Wirtschaft und damit unseres (Noch)Wohlstandes begründet haben und aufrecht erhalten, schreit geradezu nach wirksamen Schutzmassnahmen.
 
Als Sofortmassnahme fordern wir mindestens gleichen Aufwand und Einsatz des Staates für den Schutz des Gewerbes wie zum Beispiel für die Durchsetzung der Parkraum-bewirtschaftung; eine entsprechende Zuteilung der vorhandenen Mittel erlaubte eine rasche Teillösung des Problems ohne vorherige Debatte über zusätzliche finanzielle Mittel.
 
Aufgrund des departementübergreifenden Charakters dieser Forderung und untenstehender Fragen, ersuchen wir Sie als Gesamtregierung von Basel-Stadt um Stellungnahme zu folgenden Fragen:
 
1.  Anerkennen Sie die von uns dargestellte doppelte Bedrängung resp. Bedrohung des Gewerbes durch behördliche Auflagen und fehlenden Schutz vor demokratiefeindlichen Elementen und die damit verbundenen negativen Auswirkungen auf Ihre jahrelangen Bemühungen, solvente Steuerzahler in Basel zu halten oder weitere durch gute Rahmenbedingungen zu akquirieren?
 
2.  Welche konkreten Massnahmen treffen Sie zur Errichtung eines „Früherkennungs-dienstes“ und eines „Reserveelementes der Polizei“ um die Sicherheit bei potentiellen Gewaltexzessen gewährleisten zu können?
 
3.  Welche weiteren Massnahmen treffen Sie zur Förderung der Sicherheit von Personen und Eigentum vor kriminellen Massenaktivitäten?
 
4.  Sind Sie bereit, im Rahmen der Strafjustiz die Fehlbaren den Gewerbebetrieben zur Beteiligung an deren Schadensbehebung zuzuführen?
 
5.  Können Sie über einen Fonds Mittel zur Schadensbehebung und zur Abgeltung der erlittenen psychischen Verletzungen der Geschädigten zur Verfügung stellen?
 
Mit Hilfe Ihrer konkreten, positiven Antworten auf unsere Fragen könnten wir wesentlich dazu beitragen die Zuversicht unter unseren Mitgliedern zu befördern.
 
Für Ihre zeitnahe Stellungnahme danken wir Ihnen.

 

Mit freundlichen Grüssen

Pro St. Johann – Vorstand

 

Im Namen des Vorstandes

Christoph Tanner, Präsident 

Novartis-Basel-Neighbourhood-newsletter-2014

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn der Novartis Werke Basel

Es freut uns, Ihnen die dritte Ausgabe unseres Newsletters zukommen zu lassen. Novartis ist auf Kurs: Im dritten Quartal vermeldeten wir solide Resultate und in der Forschung und Entwicklung erreichten wir wichtige Meilensteine. Auch der Umbau des Unternehmens mit der Fokussierung auf unsere drei grossen Divisionen Pharmaceuticals, Alcon und Sandoz schreitet planmässig voran.

Auf Kurs ist auch unser Campus Projekt in Basel. Mittlerweile konnten wir fünfzehn neue Gebäude in Betrieb nehmen. Zwei Gebäude sind zurzeit im Bau und ein weiteres Laborgebäude ist in Planung. Auch am Standort Schweizerhalle eröffneten wir soeben ein neues Laborgebäude.

Damit die Schweiz im Life-Science Sektor auch weiterhin eine führende Rolle spielen kann, ist die naturwissenschaftliche Bildung von grosser Bedeutung. Darum hat Novartis die Bildungsplattform «Learn for Life» lanciert und angekündigt, in den nächsten fünf Jahren mehr als 50 Millionen Franken in Schweizer Bildungsinitiativen zu investieren. Damit wollen wir vorrangig den Werk- und Denkplatz Schweiz nachhaltig unterstützen.

Matthias Leuenberger
Delegierter Novartis Schweiz

Kompletter Novartis Newsletter als PDF

IWB-Newsletter zum Bau der Fernwärmeleitung im Santihans-Quartier

St. Johanns-Platz im Zentrum
Die Bauetappe 4 befindet sich ungefähr in der Mitte zwischen dem Fernheizkraftwerk Volta und dem Universitätsspital.

Die Auswirkungen der Bauetappe 4 sind geringer als jene der vorangegangenen Etappen. Gebaut wird auf und entlang des St. Johanns-Platzes. Dafür müssen ein kleiner Abschnitt des St. Johanns-Rings und ein Teil des St. Johanns-Platzes gesperrt werden. Die bisherigen Baumassnahmen sind gut verlaufen. Die Arbeiten an der Kreuzung Schanzenstrasse/Spitalstrasse haben sich zwar leicht verzögert, die zahlreichen Nachteinsätze auf dieser sehr stark befahrenen Kreuzung wurden aber von den Anwohnerinnen und Anwohnern klaglos akzeptiert. Dafür bedankt sich IWB.

Erste Etappe ist Ende Jahr fertig
Die Arbeiten in der Spitalstrasse zwischen Schanzenstrasse und Pestalozzistrasse können bei planmässigem Verlauf noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Dann ist auch die Spitalstrasse wieder in beide Richtungen befahrbar. Am anderen Ende der Baustelle beim Fernheizkraftwerk Volta wird derzeit die Fernwärmeleitung in den bestehenden Energietunneln verlegt. Die Archäologische Bodenforschung bearbeitet gleichzeitig den Boden neben der Dreirosenbrücke. Dort könnten sich Überreste einer Keltensiedlung befinden.

Kompletter Newsletter No. 3/14 als PDF

Hand in Hand für kranke Kinder und ihre Familien

20 Jahre Ronald McDonald Häuser
Grosse Jubiläumsfeier am 4. September 2014 in Basel

Kantonspolizei Basel-Stadt

Ihre Ansprechpartnerinnen und -partner der Basler Polizei - Kantonspolizei Basel-Stadt

Wegweiser über die direkten Ansprechpartnerinnen und –partner im Quartier und für Präventionsanliegen. Jahr 2014
 

Basel-Stadt parking management. Jahr 2014 (2014 nur in Englisch)

In 2011 the Great Council of the Canton of Basel-Stadt decided to manage the limited parking facilities available on publicly owned land with a view to improving parking for residents, visitors, shops and businesses and to cut the time drivers spend looking for somewhere to park in the city centre and in residential areas.
The parking management system will initially switch all parking spaces that were previously in the “white” (unmanaged) zone to the blue zone.

Voltahalle steht der Basler Öffentlichkeit wieder zur Verfügung

IWB Medienmitteilung vom 31.März 2014, ca. 3050 Zeichen
IWB ermöglicht vielfältige, nicht-kommerzielle Zwischennutzung der Voltahalle.
IWB und der Kanton Basel-Stadt haben eine Zwischennutzung der Voltahalle vereinbart. Das Bau- und Verkehrsdepartement wird die Halle in den nächsten fünf Jahren für seine planerischen Aufgaben als Prüfungs- und Ausstellungsraum nutzen. Darüber hinaus ist eine punktuelle Nutzung der Voltahalle durch Schulen, Vereine und weitere, nicht kommerzielle Veranstalter möglich.

Pressemitteilung

Statistiken St. Johann

Daten auf Wohnviertelebene  Statistiken
 
16.11.2010         Arbeitsstätten nach Wohnviertel
18.03.2013         Ausländische Bevölkerung nach Heimat und Wohnviertel
16.11.2010         Beschäftigte nach Wohnviertel
21.03.2014         Bevölkerung nach Wohnviertel im Februar 2014
04.10.2013         Bevölkerungsbilanz nach Wohnviertel
04.10.2013         Einwohnerdichte nach Wohnviertel
03.10.2013         Geborene nach Wohnviertel
14.01.2014         Gebäude- und Wohnungsbau
14.01.2014         Gebäudebestand
14.01.2014         Gebäudebilanz
03.10.2013         Gestorbene nach Wohnviertel
13.06.2013         Gewanderte Personen von/nach NWCH nach Wohnviertel
07.10.2013         Haushalte nach Wohnviertel
14.08.2013         Leere Wohnungen nach Wohnviertel
07.10.2013         Privathaushalte nach Haushaltsgrösse
13.06.2013         Umgezogene Personen nach Wohnviertelkombination
18.03.2013         Wohnbevölkerung nach Alter, Heimat und Wohnviertel
18.03.2013         Wohnbevölkerung nach Religion und Wohnviertel
14.01.2014         Wohnungsbestand
14.01.2014         Wohnungsbilanz

Massnahmenpaket für eine verbesserte Sauberkeit und zur Abfallvermeidung in Basel

18.03.2014 (13:07)  Medienmitteilung
Regierungsrat

Der Regierungsrat will mit einem Massnahmenpaket die Sauberkeit in Basel verbessern. Er schlägt dem Grossen Rat zwei wesentliche Änderungen des kantonalen Umweltschutzgesetzes vor: An allen öffentlichen Veranstaltungen soll das Mehrwegsystem angewendet werden, und die Kehrichtentsorgung soll auf das Containersystem umgestellt werden. Für die flächendeckende Einführung von Unterflurcontainern beantragt er dem Grossen Rat einen Rahmenkredit von 26,5 Millionen Franken.

Ausführliche Informationen

.......gilt es jetzt auch, die beiden letzten Massnahmen ("Einbezug des Gewerbes" und "saubere Veranstaltungen") umzusetzen. So sollen an allen öffentlichen Veranstaltungen Esswaren und Getränke nur noch mit dem Mehrwegsystem angeboten werden. Zudem müssen Take-away Anbieter mindestens einen Abfallkübel aufstellen und auf eigene Kosten leeren. Dafür sind gesetzliche Grundlagen im kantonalen Umweltschutzgesetz nötig.

Nekrolog

 

Zum Gedenken an

Hansrudolf Schwabe-Burckhardt

 

Dr. rer. pol. Hansrudolf Schwabe-Burckhardt durfte seinen 90. Geburtstag nicht mehr feiern.  Viele unserer Mitglieder werden sich an die Quartier-zeitung "Stadttambour" / "Santihans Bott" erinnern, welche er und seine Gattin Myrte in Grossbasel-West mit viel Herzblut herausgaben.  Unter dem Pseudonym „Urban“ griff Hansrudolf Schwabe tatkräftig in die Tasten.

 

Baslerisches, Bahnen und Bücher vereinten sich in seiner Buchhandlung "Münsterberg". Für Kenner waren seine Vernissagen ein Muss. In dem von ihm gegründeten Pharos-Verlag schillerten Autoren wie Miggeli Aebersold, Eugen A. Meier, Theobald Baerwart, Heinrich Weiss und viel andere.

 

Sein Tod ist ein Verlust, denn mit ihm verlieren wir eine Persönlichkeit, welche die Stadt gesellschaftlich stark mitgeprägt hat.  Dazu gehörte z. B. auch die Mitgliedschaft in der Synode und dann im Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt, der E. Zunft zu Weinleuten. Zahlreiche Projekte hat er im Lauf seines Lebens unermüdlich angezogen, angetrieben und durchgezogen.

 

Dr. rer. pol. Hansrudolf Schwabe-Burckhardt ist nicht mehr. Es bleibt die Erinnerung an einen umgänglichen, positiv eingestellten und begeisterten Menschen. Seiner Familie entbieten wir herzliche Beileidswünsche.

Kantonale Erlasse, die am 1. Januar 2014 wirksam werden

23.12.2013 (10:50)  Medienmitteilung  Regierungsrat

Am 1. Januar 2014 werden im Kanton Basel-Stadt verschiedene Erlasse bzw. Änderungen wirksam

  • Änderung vom 26. November 2013 der Verordnung über den Testbetrieb für die elektronische Stimmabgabe von Auslandschweizer Stimmberechtigten (SG 132.150, §§ 1, 2, 9 und 14).
  • Verordnung betreffend Zulagen gemäss § 15a Lohngesetz (Zulagenverordnung). Vom 3. Dezember 2013 (SG 164.410).
  • Änderung vom 25. Juni 2013 der Verordnung über die Aufnahme von Kindern in Heimen und Pflegefamilien (SG 212.250, § 3 Abs. 3).
  • Änderung vom 16. Oktober 2013 des Übertretungsstrafgesetzes (SG 253.100, §§ 23a Titel und Abs. 1, 28 Abs. 2, 28 Abs. 3, 32 Abs. 1 und 56 Titel, Abs. 1 und 2).
  • Änderung vom 19. November 2013 des Regierungsratsbeschlusses betreffend die Spitalliste für den Kanton Basel-Stadt (somatische Akutmedizin, Rehabilitation, Geriatrie, Psychiatrie) (SG 330.500, Ziff. 1 Abschn. A, Ziff. 1 Abschn. B, Anhang 1 und Anhang 2).
  • Änderung vom 18. Juni 2013 der Verordnung über die Schulung und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bildungsbedarf (Sonderpädagogikverordnung; SPV) (SG 412.750, § 21).
  • Änderung vom 31. Januar 2012 der Verordnung über die Aufnahmebedingungen der Gymnasien (Aufnahmeverordnung Gymnasien) (SG 413.800, § 14).
  • Änderung vom 11. Juni 2013 der Verordnung über die Aufnahmebedingungen der Gymnasien (Aufnahmeverordnung Gymnasien) (SG 413.800, §§ 3a, 3b, 8 Abs. 1).
  • Änderung vom 5. November 2013 der Verordnung über die Verwendung des Kunstkredits (SG 494.800, §§ 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 und 11).
  • Änderung vom 16. Oktober 2013 des Gesetzes über die Basler Herbstmesse (SG 562.300, § 5 Abs. 2).
  • Änderung vom 17. September 2013 der Verordnung betreffend Messen und Märkte in der Stadt Basel (SG 562.320, §§ 26, 27, 41 und 42).
  • Änderung vom 17. September 2013 der Gebührenverordnung betreffend Messen und Märkte in der Stadt Basel (SG 562.350, § 1).
  • Änderung vom 16. Oktober 2013 des Gesetzes über den Betrieb von Taxis (Taxigesetz) (SG 563.200, §§ 2 Abs. 2, 13 Abs. 2, 18 Abs. 1 und 21).
  • Änderung vom 17. Dezember 2013 der Verordnung zum Gesetz über die direkten Steuern (Steuerverordnung, StV) (SG 640.110, §§ 26 Abs. 3, 28 Abs. 1, 76 Abs. 1, 78 Abs. 1,4 und 5, 95a samt Titel 4a und Zwischentitel I, 112 Abs. 1, 114a, 146 und 147).
  • Gesetz über die Nutzung des öffentlichen Raumes (NöRG). Vom 16. Oktober 2013 (SG 724.100).
  • Änderung vom 17. September 2013 der Verordnung über die Inanspruchnahme der Allmend (Allmendverordnung) (SG 724.140, § 2a).
  • Aufhebung vom 16. Oktober 2013 des Allmendgebührengesetzes (SG 724.900).
  • Änderung vom 17. September 2013 der Verordnung zum Allmendgebührengesetz (SG 724.910, 2. Titel, § 2 Ziff. 3).
  • Änderung vom 12. Juli 2013 des Gebührentarifes der IWB Industrielle Werke Basel betreffend die Nutzung des Netzes für elektrische Energie (SG 772.420 §§ 8 Abs. 2 und 3, 10, 11, 14, 15, 22, 27, 28, 31, 32).
  • Änderung vom 12. Juli 2013 des Gebührentarifes der IWB Industrielle Werke Basel für die elektrische Energie (SG 772.430 §§ 6 Abs. 2,4 und 7, 7 und 8).
  • Änderung vom 14. November 2013 des Gebührentarifs der Industriellen Werke Basel betreffend die Abgabe von Fernwärme (SG 772.600, § 1 Abs. 2 lit.a).
  • Verordnung für die Verleihung des Basler Sozialpreises. Vom 2. Juli 2013 (SG 890.200).
  • Änderung vom 17. September 2013 der Verordnung über die Krankenversicherung im Kanton Basel-Stadt (SG 834.410, § 22 Abs. 2).

Bei dieser Aufzählung handelt es sich um Erlasse, die vom Regierungsrat bis zum 17. Dezember 2013 verabschiedet worden sind.

Hinweise:

Mehr zu den einzelnen Erlassen finden Sie unter www.medien.bs.ch/medienmitteilungen.html mit dem entsprechenden Stichwort.

Sicherheit im Gewerbe

Die Kantonspolizei Basel-Stadt setzt sich für die Sicherheit im Gewerbe ein. Zu diesem Zweck wurde eigens eine Datenbank (CIS - Community Information System) aufgebaut, welche es erlaubt, den individuellen Sicherheitsbedürfnissen des Gewerbes gerecht zu werden.
Stellen Sie sich vor, mitten in der Nacht bricht in Ihrem Geschäft eine Wasserleitung oder es wird gar eingebrochen. Dann ist es für Ihre Polizei von erheblichem Nutzen, eine kompetente Kontaktperson erreichen zu können, die uns raschmöglichst Zugang zu Ihrem Objekt verschafft und uns nähere Auskunft erteilen kann. Mit dem ‘CIS‘ (Community Information System) haben wir eine moderne und wirkungsvolle Geschäftskartei realisiert, in welcher sich Firmen und Geschäfte kostenlos registrieren lassen können. Dies bietet Ihnen den Vorteil, dass bei Vorkommnissen irgendwelcher Art Ihre Kantonspolizei Basel-Stadt schnell reagieren kann. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt. Dem Daten- und Persönlichkeitsschutz werden Rechnung getragen, und Sie haben jederzeit das Recht, diese Daten einzusehen.
Nützliche Formulare und auch einen Ansagetext zum Herunterladen. Ladendiebstahlsformular: für eine speditive Abwicklung Ihrer Anzeige. Hausverbotsformular:hiermit können Sie zum Beispiel einer Person, die bei Ihnen Ladendiebstahl begangen hat, mitteilen, dass sie Ihr Geschäft nicht mehr betreten darf.
Haben Sie Interesse an einem Ansagetext zum Thema "Vorsicht Taschendiebe!"? Hier herunterladen für Ihr eigenes Durchsage-System in Ihrem Geschäft.
Ihre Ansprechpartner für Sicherheit im Gewerbe:
Bezirk Grossbasel Herr Wm1 Ruedi Spaar Verantwortlicher Community Information System Telefon 061 386 73 66 Fax 061 386 73 59 Mail rudolf.spaar@jsd.bs.ch
Das Ressort Kriminalprävention bietet auch kostenlose Beratung für Ihr Verkaufspersonal zu präventiven Massnahmen gegen Ladendiebstähle an.
Dienst für Prävention Ressort Kriminalprävention Clarahofweg 27 Postfach 4005 Basel Telefon 061 267 82 84 Fax 061 267 72 56 Mail: kriminalpraevention@jsd.bs.ch
Dezember 2013

Taschendiebstähle

Die Kantonspolizei informiert
Viele Taschendiebstähle können durch korrektes und umsichtiges Verhalten vermieden werden. Lesen Sie dazu die Infobroschüre sowie unsere Tipps:
 
  • Geben Sie Ihre Tasche nie aus der Hand.
  • Tragen Sie die Handtasche möglichst am Schultergurt, und klemmen Sie diese unter den Arm, der dem Strassenrand abgewandt ist. So können motorisierte Entreissdiebe nicht danach greifen.
  • Meiden Sie dunkle Wege und einsame Parkanlagen. Machen Sie lieber einen Umweg über gutbeleuchtete und belebte Strassen.
  • Vorsicht im Gedränge auf Plätzen, an Haltestellen, in Verkehrsmitteln, Bahnhöfen und Einkaufszentern. Taschendiebe sind hier besonders aktiv.
  • Trickdiebe gehen auf Ablenkung aus. Meiden Sie jedes Gedränge, und halten Sie Fremden gegenüber immer gebührenden Abstand. Das vermeintliche Entfernen einer angeblichen oder absichtlich herbeigeführten Verschmutzung an Ihren Kleidern kann ein übler Trick von Taschendieben sein.
  • Vorsicht bei übertriebener Hilfsbereitschaft von Unbekannten.
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie ausgeben wollen.
  • Tragen Sie Geld, wenn immer möglich, in verschliessbaren Innentaschen auf sich, nicht in Gesässtaschen und nicht in offenen Einkaufstaschen oder Körben.
Falls Sie trotzdem Opfer eines Taschendiebstahles werden, melden Sie dies unverzüglich beim nächsten Polizeiposten.
 
Wollen Sie Diebstahl oder Verlust Ihrer Kreditkarte melden? Zum Download der Informationen, klicken Sie bitte auf diesen Link.
Dezember 2013

Neubau UKBB

Erfreulicher Rechnungsabschluss - Inkraftsetzung neuer Kinderspitalvertrag per 1. Januar 2013

Der Neubau des Universitätskinderspitals beider Basel (UKBB) konnte mit 6,7 Millionen Franken unter Kredit abgerechnet werden. Damit konnten die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft einen sehr erfreulichen Rechnungsabschluss zur Kenntnis nehmen. Die deutliche Kostenunterschreitung ist der sorgfältigen und kompetenten Arbeit aller Beteiligten zu verdanken. Und mit der jüngst erfolgten „Auszeichnung guter Bauten“ geht dieser anspruchsvolle Neubau als rundum erfolgreiches Bauprojekt in die Annalen ein. Im Weiteren haben die Regierungen der beiden Trägerkantone des UKBB die rückwirkende Wirksamkeit des neuen Kinderspitalvertrages per 1. Januar 2013 beschlossen. Gleichzeitig wurde der bestehende Verwaltungsrat für die laufende Amtsperiode bis Ende 2014 bestätigt und ergänzt. Schliesslich haben die Regierungen die partnerschaftliche Vorlage für die Finanzierung der gemeinwirtschaftlichen und ungedeckten Leistungen des UKBB für die Jahre 2014 und 2015 an ihre Parlamente genehmigt.        

Der Neubau des UKBB wurde vor knapp drei Jahren bezogen, nun ist das bikantonale Projekt auch administrativ abgeschlossen. Vertreter der beiden Kantonsregierungen Basel-Landschaft und Basel-Stadt haben vergangene Woche, anlässlich der letzten Sitzung der Projektorganisation, die erfolgreiche Erledigung aller baulichen Pendenzen und die erfreuliche Bauabrechung zu Kenntnis nehmen können. Daraufhin haben sie die Projektorganisation aufgelöst. 

Der Neubau rechnet deutlich unter den prognostizierten Kosten ab. Insgesamt wurden in die Erstellung des neuen Kinderspitals 165,1 Mio. Franken investiert. Die Parlamente der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben für dieses bikantonale Gemeinschaftsbauwerk im Oktober 2005 insgesamt 171,8 Mio. Franken bewilligt (teuerungsbereinigt). Der gutgeheissene Baukredit belief sich auf je 74,65 Mio. Franken pro Kanton. Unter der Leitung des Hochbauamtes Basel-Stadt haben Vertreter des UKBB und der beiden kantonalen Verwaltungen das Projekt in der bikantonal besetzten Projektorganisation vorbereitet, gesteuert und überwacht. Dank der erprobten und sorgfältigen Zusammenarbeit konnte der Neubau termingerecht bezogen, und nun 6,7 Mio. Franken (knapp 4%) unter Kredit abgerechnet werden. Zu diesem sehr erfreulichen Resultat haben auch das engagierte Planerteam (ARGE Stump & Schibli Architekten / Proplaning AG) und viele, vor allem lokale, Bauunternehmungen, mit ihrer Arbeit beigetragen.

Die Bauherrschaft hat sich sehr über die Prämierung im Rahmen der jüngsten „Auszeichnung guter Bauten“ gefreut. Diese fachliche Anerkennung passt sehr gut zu den immer wieder geäusserten positiven Feedbacks von Eltern und Kindern, welche im Neubau an der Schanzenstrasse behandelt werden mussten. 

Der Neubau wird nun dem UKBB gemäss den Bestimmungen des neuen Kinderspitalvertrages rückwirkend per 1. Januar 2013 übertragen. Der revidierte Staatsvertrag zwischen den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft über das Universitäts-Kinderspital beider Basel (Kinderspitalvertrag) wurde am 22. Januar 2013 durch die Regierungen der beiden Trägerkantone unterzeichnet. Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt hat den Staatsvertrag am 26. Juni 2013 genehmigt, das (fakultative) Referendum wurde nicht ergriffen. Der Landrat des Kantons Basel-Landschaft hat den Staatsvertrag am 19. September 2013 genehmigt. Das (fakultative) Referendum wurde ebenfalls nicht ergriffen. Die Regierungen der beiden Trägerkantone haben deshalb mit dem heutigen Tag die rückwirkende Wirksamkeit des neuen Kinderspitalvertrages per 1. Januar 2013 beschlossen. Gleichzeitig bestätigen die Regierungen der beiden Trägerkantone den bestehenden Verwaltungsrat für die restliche Amtsperiode bis zum 31. Dezember 2014. Der Verwaltungsrat des UKBB wies bisher sieben Mitglieder auf. In dem Gremium war jedoch bisher das Kompetenz- und Erfahrungsfeld Kindermedizin noch nicht mit einem eigenen Verwaltungsratsmitglied vertreten. Die Regierungen der beiden Trägerkantone haben deshalb für die laufende Amtsperiode bis 31. Dezember 2014 den Verwaltungsrat des UKBB mit der Zuwahl von Dr. med. Roland Laager in diesem Themenfeld per 1. Dezember 2013 verstärkt. Roland Laager war seit dem 31. Oktober 2011 Beisitzer im Verwaltungsrat ohne Stimmrecht.

Schliesslich haben die beiden Regierungen auch die partnerschaftliche Vorlage für die Finanzierung der gemeinwirtschaftlichen und ungedeckten Leistungen des UKBB für die Jahre 2014 und 2015 an den Grossen Rat und den Landrat genehmigt. Der Gesamtbetrag beläuft sich auf 12,5 Mio. Franken pro Jahr. Aufgrund der Patientenanteile trägt der Kanton Basel-Landschaft 5,8 Mio. Franken und der Kanton Basel-Stadt 6,7 Mio. Franken pro Jahr.

Weitere Auskünfte
Regierungsrat Dr. Carlo Conti, Telefon +41 (0)61 267 95 23 Vorsteher Gesundheitsdepartement Basel-Stadt
Regierungsrat Thomas Weber, Telefon +41 (0)61 552 56 03 Vorsteher Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft
Thomas Blanckarts, Telefon +41 (0)61 267 91 72 Leiter Hochbauamt, Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt 

Die beiden Basel eröffnen Vor-Ort-Schalter auf dem Novartis Campus

Regierungsrat
Medienmitteilung vom 01.11.2013 (09:52)
Die beiden Basel eröffnen Vor-Ort-Schalter auf dem Novartis Campus
Die Regierungsräte Isaac Reber und Baschi Dürr haben heute zusammen mit Pascal Brenneisen, Leiter Novartis Schweiz, einen Vor-Ort-Schalter der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft auf dem Novartis Campus eröffnet. Im Rahmen dieses schweizweit einzigartigen Pilotprojekts für einen attraktiven Wirtschaftsstandort Basel erbringen die beiden Basel neu Dienstleistungen aus den Verwaltungseinheiten Migrationsamt, Einwohneramt und Passbüro direkt auf dem Firmengelände.

Die Vor-Ort-Dienstleistungen der beiden Kantone auf dem Novartis Campus werden durch baselstädtische Mitarbeitende erbracht. Zwischen den Kantonen besteht dafür eine Dienstleistungsvereinbarung. Die für den Vor-Ort-Schalter notwendigen Investitionen für Infrastruktur und Sicherheit trägt vollumfänglich Novartis. Da es um eine örtliche Verlagerung der zu erbringenden Dienstleistungen geht, braucht es kein zusätzliches Personal. Es entstehen keinerlei Mehrkosten für die öffentliche Hand. Eine ähnliche Lösung mit weiteren Grosskunden ist denkbar. 

Das Dienstleistungsangebot des Kundenzentrums im Spiegelhof bleibt für die gesamte Bevölkerung im bisherigen Umfang gewährleistet. Der Vor-Ort-Schalter auf dem Novartis Campus führt jedoch zu einer Entlastung des Kundenzentrums in Basel und der entsprechenden Stellen im Baselbiet, was den dortigen Kundinnen und Kunden zugute kommt.

Mitarbeitende des Kantons Basel-Stadt werden in einem Büro auf dem Novartis Campus arbeiten, jeweils dienstags (11.00 bis 14.00 Uhr und 16.00 bis 18.00 Uhr) und donnerstags (07.00 bis 09.00 Uhr und 11.00 bis 14.00 Uhr). Das Dienstleistungsangebot variiert leicht zwischen den beiden Kantonen (vgl. Aufstellung auf Seite 2).

Weiterlesen - Link zur vollständigen Medienmitteilung

Schulen wirken als «Integrationsmotoren» in den Quartieren

Präsidialdepartement
Medienmitteilung vom 31.10.2013 (10:21)
Schulen wirken als «Integrationsmotoren» in den Quartieren 
Gemeinsame Medienmitteilung des Präsidialdepartements und Erziehungsdepartements
Die Schulen spielen bei der Förderung des Zusammenlebens in den Quartieren eine zentrale Rolle. Damit die Volksschule ihre integrative Wirkung entfalten kann, müssen möglichst alle Kinder gemeinsam dort zur Schule gehen, wo sie auch wohnen. Die Massnahmen, die beispielsweise im Bereich Wohnungsbau, Verkehr oder Sicherheit zur Aufwertung der Quartiere ergriffen worden sind, haben zwar zu einer messbar besseren sozialen Durchmischung der Stadt geführt. Trotzdem gibt es grosse Unterschiede in den Einzugsgebieten der einzelnen Schulstandorte. Um auf diese unterschiedlichen Voraussetzungen reagieren zu können und für mehr Chancengerechtigkeit zu sorgen, werden die Programme der Schulen bedürfnisgerecht gestaltet und die Förderressourcen unterschiedlich dimensioniert.

Die ausländische Wohnbevölkerung konzentriert sich heute wesentlich weniger stark auf einzelne Kantonsgebiete als noch vor zehn Jahren. Das lässt sich anhand der jüngsten Zahlen zur  Bevölkerungsstruktur in den Quartieren aufzeigen, die an einer gemeinsamen Medienorientierung des Präsidial- und des Erziehungsdepartements zum Zusammenspiel zwischen Quartierentwicklung und Schulpolitik präsentiert wurden. Dass sich die soziale Durchmischung des Kantons verbessert hat, ist vor allem eine Folge der Wanderungsströme, die in Folge des regierungsrätlichen Massnahmepaketes zur Verbesserung der Lebensqualität in den Quartieren eingesetzt haben, sagte Regierungspräsident Guy Morin. 

Soziale Durchmischung hat sich verbessert 
Als Paradebeispiel, wie städtebauliche Eingriffe die Bevölkerungsstruktur nachhaltig verändern, kann das St. Johann dienen. Treibende Kraft für die Quartieraufwertung, die auch die Schulen im Quartier sehr direkt zu spüren bekommen, war hier vor allem der Bau von neuem Wohnraum, mit dem nicht nur Zuzüger von aussen, sondern zu über der Hälfte auch Mieterinnen und Mieter aus anderen Basler Quartieren ihre Wohnsituation verbessern konnten. Durch ihren Wegzug wurden in anderen Quartieren wiederum Wohnungen frei, was auch dort für Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur sorgt. Trotz dieser dynamischen Entwicklung, die zu einer besseren sozialen Durchmischung geführt hat, bestehen noch immer grosse Unterschiede bei den Wanderungsbewegungen, dem Ausländeranteil oder den Sprachen, die in den einzelnen Quartieren und Strassenzügen vorherrschend sind.

Weiterlesen - Link zur vollständigen Medienmitteilung

Herzlich willkommen zum Tag der offenen Tür der neuen UBS Basel-St. Johann

Am Samstag, 2. November 2013 feiert die Geschäftsstelle UBS Basel-St. Johann ihre Wiedereröffnung mit einem Tag der offenen Tür. Kommen Sie vorbei und machen Sie sich selbst ein Bild, welchen Mehrwert die neue Geschäftsstelle Kundinnen und Kunden sowie den Mitarbeitenden bietet.
 
Ort: UBS-Geschäftsstelle Basel-St. Johann | Elsässerstrasse 16 | 4056 Basel
 
Programm
10.00 Tag der offenen Tür für die ganze Bevölkerung
Führungen durch die neuen Räumlichkeiten; Festbetrieb
Attraktionen für Jung und Alt; Wettbewerb und Spiele
10.15 Einzug der J.B.-Clique Santihans
12.00 Musikalische Unterhaltung mit dem Acoustic Jazz Trio
14.30 Ende der Veranstaltung
 
Kommen Sie vorbei - wir freuen uns auf Sie!
 
David von Burg
Leiter Geschäftsstelle Basel-St. Johann

Informationen zu den Sanierungsarbeiten ARA STEIH

Zwischenbericht zur Sanierung der ARA STEIH

  • Aufgrund der vorliegenden Messwerte und heutiger Kenntnisse besteht und bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Mensch und Umwelt.
  • Novartis nutzt den Sanierungsstopp, um in Absprache mit den Behörden Verbesserungsmassnahmen zu implementieren, und schafft mit einer Website und Webcams noch mehr Transparenz.
Basel,04.Oktober 2013 - Novartis hat die Sanierungsarbeiten auf der Baustelle STEIH am 24. September bis auf weiteres eingestellt. Die Messungen betreffend der Schadstoffkonzentration in der Luft und im Boden werden kontinuierlich weitergeführt. Aufgrund der vorliegenden Messwerte und heutiger Kenntnisse besteht und bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Mensch und Umwelt.
 
Anwohnerinformation incl. Fragerunde am  Freitag, 25.10.2013 um 18.30 Uhr im Novartis Personalrestaurant Klybeck, Mauerstrasse 1 (Tram 8, Haltestelle Ciba)
 

Areal Neudorfstrasse soll dem Gewerbe aus der Region zur Verfügung stehen

Link: Medienmitteilungen

Regierungsrat

Medienmitteilung vom 18.06.2013 (13:30)
Das Areal Neudorfstrasse soll dem Gewerbe aus der Region zur Verfügung stehen
Gemeinsame Medienmitteilung des Regierungsrates und des Gewerbeverbandes Basel-Stadt
Das Gewerbeareal an der Neudorfstrasse in Basel soll dem produzierenden und handwerklichen Gewerbe zur Verfügung gestellt werden. Der Regierungsrat hat die Arealstrategie verabschiedet. Sie wurde in Abstimmung mit dem Gewerbeverband Basel-Stadt und dem Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) entwickelt.

Nach dem Brand der Villa Rosenau hat der Regierungsrat entschieden, die Planung für die Nachnutzung des Areals rasch voranzutreiben. Zur Erarbeitung der Arealstrategie suchte Immobilien Basel-Stadt den Kontakt zum Gewerbeverband Basel-Stadt und zum AWA. Das Ziel war, die zukünftige Nutzung des Areals Neudorfstrasse auf die Bedürfnisse der Basler Gewerbeunternehmen abzustimmen. Der Regierungsrat hat nun die Arealstrategie genehmigt.

Auf dem Areal Neudorfstrasse soll im Sinne der Verdichtung und des haushälterischen Umgangs mit dem Boden ein mehrgeschossiges Gebäude als Gewerbepark erstellt werden. In Abstimmung mit dem Gewebeverband Basel-Stadt und dem AWA wurde entschieden, das Areal vornehmlich dem produzierenden und handwerklichen Gewerbe aus dem Kanton Basel-Stadt und den umliegenden Gemeinden zur Verfügung zu stellen.

Immobilien Basel-Stadt wird das Areal Neudorfstrasse im Baurecht abgeben. Dies gibt den Gewerbetreibenden die Möglichkeit, die Planung und Realisierung des Gebäudes selbst zu bestimmen. Im Rahmen einer Ausschreibung können sich Gruppen von interessierten Gewerbeunternehmen für das Baurecht bewerben. Die Ausschreibung startet im Herbst 2013. Für die Sichtung der Bewerbungen wird ein Gremium eingesetzt, in dem verwaltungsinterne und externe Fachpersonen vertreten sind. Der Regierungsrat wird den Entscheid zur Vergabe treffen. Der Gewerbeverband Basel-Stadt unterstützt dieses Vorgehen. Er wird über seine Informationskanäle aktiv auf die Ausschreibung hinweisen und interessierte Unternehmen informieren.

Der Regierungsrat ist überzeugt, dass mit der Neuausrichtung des Areals Neudorfstrasse ein wertvoller Beitrag zur optimierten Nutzung von Gewerbeland geleistet werden kann.

(ca. 2110 Zeichen)
Weitere Auskünfte:

Dr. Rolf Borner, Tel. +41 61 267 99 68
Leiter Portfoliomanagement
Immobilien Basel-Stadt

Elias Schäfer, Tel. +41 61 227 50 30
Berater Politik
Gewerbeverband Basel-Stadt 

Stadtbildkommission neu zusammengesetzt unter externem Präsidenten

Bau- und Verkehrsdepartement
Medienmitteilung vom 12.06.2013 (11:24)
Der Regierungsrat hat kürzlich die Mitglieder und den Präsidenten der Stadtbildkommission gewählt. Neu besteht die Komission aus sieben statt vier gewählten Mitgliedern, den Vorsitz übernimmt Martin Steinman. Neu wird ein Fachsekretariat der Stadtbildkommission im Bau- und Verkehrsdepartement eingerichtet.
Kompletter Inhalt unter: Medienmitteilungen
Neu wird das Fachsekretariat Bauherrschaften auch Beratungen und Sprechstunden anbieten. Zudem müssen Ablehnungen begründet werden. Durch diese Massnahmen werden die Unterstützung von Bauherren verbessert und die Beurteilung durch die Stadtbildkommission transparenter. Die Entscheide über die Beurteilung der Gestaltung von Bauten und Anlagen bleiben für die Bewilligungsbehörden weiterhin verbindlich.
 
Beratende Mitglieder (von Amtes wegen):
Fritz Schumacher, Kantonsbaumeister, Leiter Städtebau & Architektur, BVD BS Daniel Schneller, Leiter Dekmalpflege, BVD BS
 
(ca. 2680 Zeichen)
Weitere Auskünfte:
Hans-Peter Wessels,
Tel. +41 61 267 91 58
Departementsvorsteher

Einwohnergemeinde der Stadt Basel und die Stiftung Habitat übernehmen das Coop Areal Lysbüchel

Regierungsrat
Medienmitteilung vom 04.06.2013 (13:30) Link: Medienmitteilungen
Die Coop gibt sein Verteilzentrum in Basel auf. Das dadurch frei werdende Areal Lysbüchel mit 46’700m2 Fläche wird von der Einwohnergemeinde der Stadt Basel und der Stiftung Habitat erworben.

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass das beinahe 46'700 m2 grosse Coop-Areal Lysbüchel im Gebiet St. Johann Nord frei wird. Es liegt in der Nähe des Bahnhofs St. Johann und ist im südlichen Teil der Zone 5a und im nördlichen Teil der Industrie- und Gewerbezone zugeordnet. Heute betreibt Coop hier das grosse Verteilzentrum Lysbüchel, wird jedoch den Betrieb in Basel voraussichtlich per Anfang 2016 einstellen und im Kanton Aargau eine neue Verteilzentrale bauen.

Die Einwohnergemeinde der Stadt Basel und die Stiftung Habitat konnten sich mit Coop nun auf eine Übernahme des Areals einigen. Die Interessen der beiden Käufer ergänzen sich ideal. Die Stiftung Habitat ist an dem Arealteil in der Zone 5a interessiert. Sie ist in diesem Gebiet bereits seit einiger Zeit engagiert und betreibt an der Lothringerstrasse das Musikerwohnhaus. Für die Einwohnergemeinde der Stadt Basel hingegen ist insbesondere der Arealteil in der Industrie- und Gewerbezone interessant. Über die Zukunft des Areals wird nach Abschluss der gegenwärtig laufenden Testplanung entschieden.

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt ist erfreut, den Zuschlag von Coop zusammen mit der Stiftung Habitat erhalten zu haben. Er ist überzeugt, dass die Entwicklung des Areals Lysbüchel für den Kanton erfreuliche Möglichkeiten bieten wird.

 

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Weitere Auskünfte:

Dr. Rolf Borner, Tel. +41 61 267 99 68
Leiter Portfoliomanagement
Immobilien Basel-Stadt

Klaus Hubmann, Tel. +41 61 327 10 60
Stiftungsrat & Geschäftsführer
Stiftung Habitat

 

Stellungnahme Bahnanschluss EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg

Gewerbeverband Basel Stadt

Link mit der ausführlichen Stellungnahme: Bahnanschluss 

Der Gewerbeverband Basel-Stadt befürwortet einen Bahnanschluss des EuroAirports. Der Flughafen soll aber nicht bloss an die S-Bahn, sondern an das Schweizer und Französische Fernverkehrsnetz angeschlossen werden. Zudem ist eine beidseitige Achtung des Staatsvertrages über den EuroAirport unabdingbare Voraussetzung für einen Bahnanschluss. 

Ihre Ansprechperson: Herr Patrick Erny
Telefon direkt: +41 61 227 50 73
Telefax direkt: +41 61 227 50 51
Datum: 17. Juni 2013

Umbaustart in der UBS-Geschäftsstelle Basel-St. Johann

13. Mai 2013  Medienmitteilung

Umbaustart in der UBS-Geschäftsstelle Basel-St. Johann

Ab dieser Woche wird in der Region Basel die Geschäftsstelle Basel-St. Johann grundlegend umgebaut. Der Umbau erfolgt im Rahmen der Gesamterneuerung sämtlicher 300 UBSGeschäftsstellen in der Schweiz. Damit verbunden führt UBS gleichzeitig ein neues Kundenbetreuungskonzept ein. 

Basel, 13. Mai 2013 – Diese Woche fällt im St. Johann der Startschuss für die Neugestaltung der UBSGeschäftsstelle. Der Standort wird nach einem neuen und einheitlichen Konzept grundlegend renoviert. Bereits Ende 2013 kommen die Kunden in allen 28 UBS-Geschäftsstellen der Region Basel in den Genuss neuer Räumlichkeiten und modernster Infrastruktur. Die Umbauarbeiten im St. Johann werden voraussichtlich gut vier Monate in Anspruch nehmen und Anfang September beendet sein. Während der ganzen Umbauphase bleibt die Geschäftsstelle für die Kunden offen und auch Automaten werden durchgehend zur Verfügung stehen. Ein solch komplexes Umbauprojekt ist nicht einfach zu meistern – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Basel-St. Johann setzen jedoch alles daran, die Einschränkungen für die Kunden so gering wie möglich zu halten und Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Trotz Umbauarbeiten können Kunden von gewohnten Beratungs- und Betreuungsdienstleistungen profitieren.

Komplette Medienmitteilung und Download PDF unter Button Medien

Gewerbler wehren sich gegen die Vertreibung

TagesWoche vom 21.3.2013, 14:53 Uhr
Nicht nur auf dem Dreispitz-Areal wird das Kleingewerbe von «höherwertigen Nutzungen» verdrängt – auch in Basel Nord wirds eng für Unternehmer. Von Yen Duong
Ausführlicher Artikel incl. Bildmaterial und Links unter: tageswoche
 
Die Schmoll AG beschäftigt rund 40 Personen an der Lysbüchelstrasse. Der Werkhof ist mit meterhohen Stacheldrahtzäunen geschützt. Jean-Marc Wallach möchte mit der Schmoll AG im St. Johann bleiben: Sie biete auch Arbeitsplätze für wenig qualifizierte Mitarbeiter, die im Quartier wohnten, sagt er.
 
Wie ein Fremdkörper steht die neue Überbauung VoltaWest im äusseren St. Johann in der Landschaft, wenige Meter von Schrottplätzen, Lagerhallen und Lastwagen entfernt. Der markante Backsteinbau ist ein Vorbote der sogenannten Aufwertung, die noch nicht beendet ist und nun auch auf dem 60 000 Quadratmeter grossen Areal an der Lysbüchelstrasse vorangetrieben werden soll.
 
Mitten im Nirgendwo steht Jean-Marc Wallach. In sechster Generation führt er das Familienunternehmen Schmoll AG, eine Firma, die sich aufs Recycling von Eisen und Metallen spezialisiert hat. Wo Wallach und seine 40 Mitarbeitenden in acht Jahren arbeiten werden, weiss er noch nicht. Ab Juni 2013 bis 2021 laufen die Bau- und Mietrechtsverträge auf dem Areal Lysbüchel aus, auf dem rund 30 Gewerbe- und Industriebetriebe angesiedelt sind.
Ob die SBB Immobilien als Grundeigentümerin dieser Parzelle die Verträge verlängern wird, ist fraglich. Sie liess gegenüber den Gewerbetreibenden durchblicken, dass sie das Areal nach Ablauf der Verträge einer «höherwertigen Nutzung» zuführen will – eine, die mehr Geld abwirft als die 400 Gewerbearbeitsplätze.
 
Gewerbeverband spürt Unruhe
Auf dem Lysbüchel-Areal sollen Wohnungen und Büros entstehen. Entsprechende Testplanungen sind im Gange. Treibende Kraft dahinter ist die Basler Verwaltung. Wallach und die rund 30 restlichen Patrons auf dem Lysbüchel-Areal fürchten, wie viele Gewerbler auf dem Dreispitz-Areal, verdrängt zu werden. Sie haben sich zu einer Interessen-gemeinschaft zusammengeschlossen. «Die Lage hier ist ideal, weil man nicht vom Wohnen gestört wird. Ein solches reines Industrieareal gibt es praktisch nicht mehr in der Stadt», sagt Wallach.
Die IG Lysbüchel fordert, in die laufenden Testplanungen miteinbezogen zu werden. «Bis jetzt sind die Planungen an uns vorbeigegangen. Aber je früher wir am Prozess teilnehmen, desto mehr Einfluss können wir auf die Arealentwicklung nehmen.»
Die Situation auf dem Lysbüchel-Areal ist zum Politikum geworden. So hat CVP-Grossrat Lukas Engelberger vor Kurzem einen Vorstoss eingereicht. Er will wissen, ob die Regierung auch künftig bereit ist, den Handwerksbetrieben in Basel Nord Platz zu bieten. «Ich habe nicht das Gefühl, dass das Kleingewerbe erwünscht ist in Basel», sagt Wallach. «Vielmehr träumt man von einem Singapur mit vielen Wissenschaftlern.»
Laut Thomas Waltert, im Baudepartement für BaselNord zuständig, ist der Planungsprozess noch nicht so weit fortgeschritten, «dass bereits konkrete Nutzungsabsichten vorliegen würden». Der Einbezug des Gewerbes sei aber selbstverständlich vorgesehen, sagt er.
Es ist eng geworden für das Gewerbe in der Stadt. Das bekommt auch der Gewerbeverband von seinen Mitgliedern zu hören. «Wir spüren eine Unruhe. Die Regierung legt den Fokus auf Wohnungen, vergisst aber dabei ihren anderen Schwerpunkt – nämlich attraktive Flächen für die Wirtschaft zu sichern, wie sie selbst in ihrem Wirtschaftsbericht festhält», sagt Elias Schäfer, Politikberater beim Verband und FDP-Grossrat.
 
Firmen wandern ab aufs Land
Zu ungemütlich ist es René Thommen auf dem Lysbüchel-Areal geworden. Er ist Geschäftsführer der Im-Hof+Cie AG, einer Firma für Förderanlagen. Vor zwei Jahren war sein Unternehmen noch in Basel domiziliert, heute zahlt er seine Steuern auf dem Land. «Wir sahen keine langfristige Perspektive mehr auf dem Areal. Deshalb suchten wir nach Alternativen in der Stadt.» Die zweijährige Suche habe sich jedoch als derart schwierig erwiesen, dass man sich entschieden habe, nach Therwil zu ziehen. «Der Entscheid fiel uns schwer, zumal wir 128 Jahre lang ein Basler Unternehmen waren.»
Auch René Thommen hat den Eindruck, dass Basel-Stadt sich nicht sehr um das Gewerbe kümmert. «Grossunternehmen scheinen der Regierung wichtiger zu sein als das lokale Gewerbe», sagt er.
Das Lysbüchel-Areal verlassen will Jean-Marc Wallach unter keinen Umständen. Noch glaubt er an eine Zukunft auf der Parzelle, zeigt sich kämpferisch. Sollte es nicht so kommen, hat er bereits eine Alternative. Sein Unternehmen ist in Besitz von Reserveland. Nicht in der Stadt, in Birsfelden.

Achtung betrügerische Machenschaften!

Zur Zeit erhalten Firmen im Kanton Basel-Stadt E-Mails eines - nicht existierenden - "Handelsregisteramtes der Schweiz" (E-Mail-Adressen: kanzlei_hra.ch@live.de oder kanzlei_hra.ch@eclipso.ch), mit welchen sie aufgefordert werden, das mitgesandte Meldeformular auszufüllen und an die Nummer 044 575 33 96 zu faxen. Damit verbunden ist die Verpflichtung zur Bezahlung von "Gebühren".

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass diese E-Mails und Meldeformulare nichts mit unserer Amtstätigkeit zu tun haben und empfehlen Ihnen dringend, sie zu ignorieren und zu löschen.

Zuständig für die Behandlung von Beschwerden wegen unlauteren Geschäftspraktiken ist das Eidg. Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, da nur der Bund (nicht aber die Kantone) über eine Interventionskompetenz verfügt. Näheres dazu wie auch das offizielle Beschwerdeformular des SECO finden Sie hier.
Link: http://www.handelsregisteramt.bs.ch/

Elsässerstrasse / Hüningerstrasse

 

In drei Etappen werden von Herbst 2012 bis Sommer 2015 die Verkehrswege an der Elsässerstrasse, der Schlachthofstrasse/ Kohlenstrasse und der Hüningerstrasse optimiert und die Werkleitungen saniert. Die Bauarbeiten sorgen für eine besser geregelte Verkehrsführung, die allen dient – Velofahrerinnen und Velofahrern, Autofahrerinnen und Autofahrern, Fussgängerinnen, Fussgängern und Tramgästen.

Die Umgestaltungen und Sanierungsarbeiten betreffen insbesondere die Elsässerstrasse im Abschnitt Lichtstrasse bis Endhaltestelle Tramlinie 11 und die Hüningerstrasse Abschnitt Lothringerstrasse bis Kraftstrasse. Auch die Kohlenstrasse und die Schlachthofstrasse werden von Baumassnahmen betroffen sein.

Nebst einer Sanierung der Leitungen finden Strassenbauarbeiten statt, die für eine verbesserte Verkehrsführung sorgen. Die Verkehrsknotenpunkte in den Bereichen Elsässerstrasse, Schlachthofstrasse/Kohlenstrasse und Hüningerstrasse werden so angepasst, dass davon Velofahrerinnen und Velofahrer, Tramgäste, Fussgänger und auch Autofahrerinnen und Autofahrer profitieren können.

Es grünt: Die historische Idee der Baumallee wird bewahrt. Über 50 neue Bäume werden gepflanzt und bilden mit den bestehenden Bäumen an der Elsässerstrasse eine durchgehende Allee. Auch an der Hünigerstrasse gibt es künftig mehr Grün: 11 neue Bäume werden hier gepflanzt. Innerhalb der Tramschlaufe wird eine neue Grünfläche angelegt.

Mehr Platz für den Langsamverkehr: An der Elsässerstrasse und an der Hüningerstrasse werden Velostreifen markiert, in der Hüningerstrasse Ost entsteht eine Tempo 30 - Zone. Insgesamt sind im gesamten Baubereich ca. 900 Laufmeter neue Velostreifen und 600m2 neue Trottoirflächen vorgesehen.

Eine neue Tramendhaltestelle: Durch den Umbau der Tramwendeschlaufe und die Verschiebung der Haltestelle gibt es Platz für ein neues Kioskgebäude, das vom Architekten Sacha Marchal entworfen wurde und im Sommer 2014 eingeweiht wird. Die Tramhaltestelle wird besser zugänglich und behindertengerecht.

Die Umsetzung der Bauarbeiten gliedert sich in drei Etappen:

1. Etappe vom Oktober 2012 bis Frühling 2013

Vorbereitungsarbeiten und Neubau von Leitungen: Betroffen von den Bauarbeiten sind die Leitungen im Trottoirbereich der Gebäude Bell und Novartis an der Elsässerstrasse. Für die anstehenden Arbeiten müssen auch 29 Bäume gefällt werden. Diese werden aber zu einem späteren Zeitpunkt wieder ersetzt und der Baumbestand insgesamt um 26 Bäume erweitert: Die bestehende Baumallee in der Elsässerstrasse wird wieder hergestellt und in Richtung Hüningerstrasse erweitert. In der Hüningerstrasse wird eine neue Baumreihe gepflanzt und im Bereich der Tramwendeschlaufe gibt es 18 neue Bäume.

2. Etappe vom Frühling 2013 bis Sommer 2014
In der zweiten Bauetappe finden die Bauarbeiten in der gesamten Projektzone statt: An der Elsässerstrasse im Abschnitt Lichtstrasse bis Landesgrenze, an der Hüningerstrasse im Abschnitt Voltaplatz bis Kraftstrasse und an der Schlachthoftstrasse/Kohlenstrasse im Abschnitt Lysbüchelstrasse bis Novartis Campus.

Umleitungen und Verkehrseinschränkungen
Aufgrund der Bauarbeiten kommt es zu Verkehrseinschränkungen: Während der Kanalisationsarbeiten ab 4. März 2013 bis voraussichtlich Ende 2013 ist die Elsässerstrasse, im Abschnitt Lichtstrasse bis Hüningerstrasse, in Fahrtrichtung Zoll nicht befahrbar. Der motorisierte Verkehr wird deshalb via Voltastrasse – Lothringerplatz – Hüningerstrasse umgeleitet. Der Tramverkehr verläuft normal

3. Etappe vom Sommer 2014 bis Sommer 2015
Neue Schienen fürs Tram, neuer Strassenbelag und bessere Verkehrsführung

Mehr dazu unter: http://www.tiefbauamt.bs.ch/Elsaesserstrasse

Für zusätzliche Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: infrastruktur.ausfuehrung@bs.ch oder Tel. 061 267 93 06

 

Schwerverkehrskonzept Grossbasel-Nord wird umgesetzt – Quartier vom Durchgangsverkehr entlastet

Bau- und Verkehrsdepartement, Amt für Mobilität
Medienmitteilung vom 25.02.2013 (10:36)
 
Das Schwerverkehrskonzept lenkt den Lastwagenverkehr statt über den Voltaplatz neu über die Nordtangente in die Industriegebiete Grossbasel-Nord. Das Quartier wird so vom Durchgangsverkehr entlastet. Damit wird die Verkehrsplanung im Zusammenhang mit der Nordtangente vollständig umgesetzt.
 
Neu werden die Industriegebiete in Grossbasel-Nord von Norden her, ab dem Anschluss EuroAirport, erschlossen. Der Lastwagenverkehr fährt über die Nordtangente (anstelle Voltastrasse) oder via Anschluss EuroAirport über die Schlachthofstrasse (anstelle Hüningerstrasse oder Elsässerstrasse). Das „Dreieck“ Hüningerstrasse – Elsässerstrasse – Voltastrasse darf vom Schwerverkehr ab Anfang März 2013 nur noch im Zubringerdienst für diesen Bereich befahren werden. Diese Massnahmen entlasten die Quartierstrassen deutlich und erhöhen die Wohnqualität der Anwohnenden.
 
Das Bundesamt für Strassen hat Anfangs Februar 2013 die Wegweisungen auf der Nationalstrasse so angepasst, dass die Fahrtrichtung Huningue an den Anschluss EuroAirport verlegt wurde und nicht mehr über die Ausfahrt Fabrikstrasse geführt wird. Die Signalisationsanpassungen der Stadtstrassen (Fahrverbote für Lastwagen) erfolgen – sofern es die Witterung zulässt – am 4. März 2013.
 
Bis Sommer 2015 wird das Gebiet Elsässer-, Hüninger-, Schlachthof- und Kohlenstrasse in drei Etappen umgestaltet und saniert. Im Rahmen dieser Bauarbeiten sind vorübergehende Ausnahmen vom Schwerverkehrskonzept Grossbasel-Nord unvermeidlich.
 
Mit dem Schwerverkehrskonzept Grossbasel-Nord werden die im Zug der Diskussion um die Nordtangente gemachten Aussagen bzw. Beschlüsse des Regierungsrates vollständig umgesetzt. 2008 wurde die Nordtangente durchgehend in Betrieb genommen.
 
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Weitere Auskünfte:

Romeo Di Nucci
Telefon 061 267 81 64
Abteilung Verkehrstechnik, Amt für Mobilität

Link: Übersichtsplan Schwerverkehrskonzept Grossbasel Nord

 

Verzicht auf Asylschiff wegen technisch bedingter Verzögerungen

Auszug aus der Medienmitteilung des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt - Medienmitteilung vom 08.11.2012 (15:00) - Ausführlicher Text unter: Medienmitteilung des Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt
Verzicht auf Asylschiff wegen technisch bedingter Verzögerungen
Das Personenschiff für die Unterbringung von Asylsuchenden kommt nun doch nicht nach Basel. Die Anfahrt des Schiffes aus den Niederlanden hätte sich wegen technischer Probleme verzögert und die Prüfung eines geeigneten Ersatzschiffes wäre innert nützlicher Frist nicht leistbar gewesen. Der unvorhergesehene Verlust der 90 Unterbringungsplätze auf dem Schiff kann notfallmässig aufgefangen werden, da kurzfristig an der Mittleren Strasse eine Liegenschaft mit 45 Plätzen für Asylsuchende gefunden werden konnte. Das Haus ist ab Januar 2013 bezugsbereit. Verhandlungen für eine weitere Liegenschaft, die rund 35 Personen Obdach bieten könnte, sind auf gutem Weg.
 
Auf das geplante Asylschiff in Basel muss nun allerdings verzichtet werden. Dessen Ankunft in Basel hätte sich wegen technischer Probleme um mehrere Wochen verzögert und die Prüfung eines angebotenen Ersatzschiffes hätte nicht innert nützlicher Frist geleistet werden können. Da der ursprünglich vorgesehene Anlegeplatz unmittelbar oberhalb der Dreirosenbrücke auf Grossbasler Seite nur für eine beschränkte Zeit zur Verfügung gestanden hätte, ist ein Asylschiff keine Option mehr. Der unvorhergesehene Verlust dieser Unterkunft kann aber notfallmässig aufgefangen werden: Immobilien Basel-Stadt kann der Sozialhilfe das Hinterhaus der Liegenschaft an der Mittleren Strasse 37 für die Unterbringung von rund 45 Asylsuchenden zur Verfügung stellen. Das Haus kann ab Mitte Januar 2013 bezogen werden. Bauliche Massnahmen sind nicht notwendig.
Weitere Auskünfte:
 

Renata Gäumann, Telefon +41 (0)61 685 17 67
Kantonale Koordination Asyl- und Flüchtlingswesen
Donnerstag, 8.11.2012 15:00 – 17:00

Info zur Umfrage "Verkaufsoffener Sonntag"

Aufgrund der Rückmeldungen unserer Mitglieder auf die Blitzumfrage betreffend Beteiligung am verkaufsoffenem Sonntag, den 2. Dezember, der Vorstadt-IG’s Spalen und St. Alban haben wir unsere Beteiligung abgesagt. Zugleich haben wir unsere positive Haltung zur künftig intensiveren Kommunikation zum Ausdruck gebracht.

Beachten Sie in diesem Sinne zum Beispiel den gemeinsamen Flyer betreffend Weihnachtsbeleuchtung und Weihnachtskrippe sowie die gegenseitigen Einladungen zu deren Eröffnungen, welche in Kürze folgen werden. 

Christoph Tanner, Präsident

Aktuelles zum Thema Flüchtlingsschiff

Anfang Oktober hat das Stadtteilsekretariat einen runden Tisch zum Thema Asylschiff organisiert an welchem auch die Pro St. Johann – vertreten durch ihren Präsidenten, Christoph Tanner - Standpunkte und Anliegen ihrer Mitglieder einbringen konnte. 

Aktueller Stand der Dinge in Stichworten:

  • Auf diesem Schiff werden keine Erstankömmlinge untergebracht sondern 90 Flüchtlingen welche
    • vorläufig aufgenommen sind; d.h. deren Verfahren noch läuft,
    • aus Wohnungen ausquartiert werden müssen, welche für Flüchtlingsfamilien benötigt werden und
    • Deutschkurse absolviert haben
  • Die Liegedauer dieses Schiffes ist auf die Dauer von einem Jahr begrenzt; danach: Baubeginn Holzkraftwerk und Rheinpromenade
  • Die permanente Betreuung umfasst 3 Mann nautisches Personal, eine Betreuungsperson tagsüber sowie Securitas ab 18 Uhr vor dem Schiff; weiterer Personalbedarf wird laufend beurteilt. 

Mitteilungen per e-mail an den Präsidenten

Nachlese zur Podiumsdiskussion "Zukunft des (letzten) Gewerbeareales auf dem Boden des Kantons Basel-Stadt"

Ein herzliches Dankeschön an die zahlreich erschienenen Pro St. Johann Mitglieder !
 
 
Medienmitteilung des Stadtteilsekretariats Basel-West
Ideen für Volta Nord – Quartiergewerbe und neue Kreative wirken mit!
 
Das traditionelle Quartiergewerbe sowie neue kreative Unternehmen wirken bei der Arealentwicklung rund um den Bahnhof St. Johann aktiv mit, wie auch der gut besuchte Vernetzungsanlass vom 9. Oktober 2012 im Stellwerk (Bahnhof St. Johann) zeigte. „Volta Nord“ bietet Raum für die zukunftsfähige Verbindung von Arbeit, Wohnen und Lebensqualität für das ganze Quartier. Für den anlaufenden Mitwirkungsprozess „Volta“ hat eine breit abgestützte Arbeitsgruppe des Stadtteilsekretariats Basel-West vielfältige Projektideen erarbeitet.
 
Der Präsident des Stadtteilsekretariats Basel-West, Peter Jossi, fasst die Zielsetzungen wie folgt zusammen: „Volta Nord bietet Raum für die zukunftsfähige Verbindung von Arbeit, Wohnen und Lebensqualität für das ganze Quartier. Eine von uns koordinierte Projektgruppe mit interessierten Quartierorganisationen hat bereits frühzeitig konkrete Projektideen entwickelt. Diese müssen nun beim anlaufenden Mitwirkungsprozess in die Planung einfliessen.“
 
Christoph Tanner, Präsident von Pro St. Johann, der Organisation des Quartiergewerbes betont: „Es braucht nach wie vor genügend Platz für gewerbliche Nutzungen auch im Quartier. Dies auch im Interesse der Bevölkerung, die von guten Dienstleistungen mit kurzen Wegen einen konkreten Nutzen hat.“
 
Lesen Sie mehr dazu unter "Medien".

Befragung zur Quartierentwicklung Volta 2011/2012

Auszug aus dem Statistischen Amt Basel-Stadt:

Anwohner, Mieter und Gewerbe befragt 30.05.2012 / Mehrheit der Befragten mit Quartierentwicklung zufrieden Zwischen April und Oktober 2011 wurden die Mieter der Neubauten VoltaZentrum, VoltaWest und VoltaMitte sowie 1 800 langjährige Bewohner und 329 Gewerbetreibende im Äusseren St. Johann zu ihrer Wohn- bzw. Standortsituation, zum Wohlbefinden im Quartier und zur jüngsten Quartierentwicklung befragt. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Befragten mit dem Wohnumfeld bzw. dem Unternehmensstandort zufrieden ist und die Quartierentwicklung positiv beurteilt.

Die drei Befragungen wurden im Auftrag der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung des Präsidialdepartements und dem Bereich Städtebau & Architektur des Bau- und Verkehrsdepartements durchgeführt. Die Auswertungsberichte zu den drei Befragungen thematisieren und erläutern ausgewählte Fragen anhand von Texten und Grafiken. Die präsentierten Ergebnisse liefern den kantonalen Behörden wichtige Anhaltspunkte für die weitere Planung und Steuerung der Entwicklung in Basels Norden.

Die kompletten Berichte als pdf:
Schlussbericht Anwohner
Schlussbericht Gewerbe
Schlussbericht Mieter

Internetauftritt Pro St. Johann

Seit Februar 2012 sind die Wirtschaftsakteure im und um das St. Johann-Quartier im web präsent.

In unserem virtuellen Schaufenster finden Sie die von unseren Mitgliedsfirmen angebotenen Produkte und Dienstleistungen. Wenn Sie persönliche und fachkundige Beratung schätzen, sind Sie bei Pro St. Johann-Mitgliedern an den richtigen Adressen.

Für Fragen und Anregungen wenden Sie sich an uns: vorstand@prostjohann.ch